CELLO MEETS JAZZ am Sonntag, 30. Juni um 18 Uhr

Zu einem ganz besonderen Konzert lädt die Musikschule Eberbach e.V. am Sonntag, 30. Juni um 18 Uhr in das Evangelische Gemeindehaus am Leopoldsplatz in Eberbach ein.


Die international renommierte Cellistin und Dozentin u.a. an der Musikschule Eberbach, Alexandra Netzold, spielt mit ihrem kongenialen Duopartner Oliver Taupp das ebenso interessante wie unterhaltsame Programm CELLO MEETS JAZZ. Auf dem Programm stehen unter anderem Werke von Chick Corea, Pjotr Iljitsch Tschaikowski, George Gershwin, Miles Davis und Manuel de Falla.
Karten zum Preis von € 10.-/ erm. € 5.- gibt es an der Abendkasse.

 

ALEXANDRA NETZOLD begeistert seit über zwei Jahrzehnten ihr Publikum auf nationalen und internationalen Konzertbühnen und gilt als eine ganz besonders engagierte Botschafterin der klassischen Musik. Das Magazin „ Paris Actualités Musique“ würdigt sie mit „ einem fantastischen Spiel mit musikalischem Feuer“ und zeigt sich höchst beeindruckt von „ ihrem tiefgreifenden künstlerischen Ausdruck“. Alexandra Netzold studierte bei Maria Kliegel an der Hochschule für Musik in Köln und beendete ihre Studien bei dem amerikanischen Cellisten Michael Flaksman mit dem Konzertexamen. Zu ihren weiteren Lehrern gehörten Siegfried Palm, Karine Georgian, David Geringas, Daniil Shafran und Radu Aldulescu, in deren internationalen Meisterklassen sie weitere künstlerische Impulse erfuhr. Alexandra Netzold ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Musikwettbewerbe. Seither entfaltet sie eine internationale Konzerttätigkeit, die große Resonanz bei Publikum und Presse findet. Sie ist regelmäßig zu Gast bei internationalen Musikfestivals und Konzertreihen; es liegen zahlreiche prämierte CD-Einspielungen, Rundfunkund Fernsehproduktionen vor. Auch als Jurorin nationaler und internationaler Musikwettbewerbe ist sie sehr gefragt und gibt seit dem Jahr 2000 regelmäßig Meisterkurse. Ihr sehr persönlicher Stil wurde geprägt durch die künstlerische Zusammenarbeit mit bedeutenden Musikern wie Mstislaw Rostropowitsch, dem Amadeus Quartett und anderen. Alexandra Netzold spielt ein Violoncello von Hannibal Fagnola, Torino 1910.

OLIVER TAUPP erfuhr seine künstlerische Ausbildung im klassischen Klavier bei Konrad Lutz und Jazzklavier bei Joachim Trunte. Seit 1998 ist er als Pianist und Klavierlehrer in Heidelberg tätig. Seit Mitte der 90er Jahre entwickelte sich eine bis heute andauernde rege Tätigkeit als Theatermusiker, auch als Komponist, Arrangeur und musikalischer Leiter an verschiedenen Häusern, z.B. dem Städtebundtheater Hof/Bayreuth, der Landesbühne Esslingen, der Städtischen Bühne Würzburg, der Badischen Landesbühne Bruchsal, dem Capitol Mannheim, dem Theater Heidelberg und der Theaterwerkstatt Heidelberg. Oliver Taupp ist darüber hinaus ein gefragter Begleiter, dessen stilistische Bandbreite sich durch das Zusammenspiel mit Musikern aus unterschiedlichen Genres entwickelt hat. Sein Augenmerk galt dabei immer der Verbindung unterschiedlicher musikalischer Auffassungen. Seine Auftrittstätigkeit führte ihn unter anderem nach Italien, nach Dubai, auf das Jazzfestival Amarinois in Frankreich, das Jazzfest Burghausen, die Schlossfestspiele Ettlingen und zum re-start Projekt des Heidelberger Frühling.